Wittenseefight 2022 – die Saison war eröffnet

Wittenseefight 2022 – die Saison war eröffnet


Hier ein Bericht vom Björn (GER403) zu seinem Saisonstart am Wittensee:

Losmachen und Ankommen am Freitag:
Boot aufladen, Trailer anhängen und ab auf die Autobahn in Richtung Wittensee. Hoffentlich habe ich nichts vergessen. Die erste Regatta mit dem Musto in diesem Jahr. Das letzte mal auf dem Boot gestanden habe ich im Herbst, es wird also anspruchsvoll. Auf dem Weg noch ein Ziel formuliert (vorletzter werden in der Gesamtwertung). Trotz kleinem Parkplatz findet jeder, der im Auto schlafen möchte auch ein Plätzchen. Eine Wiese ein paar Meter neben dem Vereinsgelände wird als Trailerparkplatz verwendet, so dass das beste aus dem Platzangebot gemacht wird.

Gute Stimmung am Samstag: Klönschnack, Wettfahrten und netter Abend
Der Samstag fängt dank Ralf mit einem tollen Frühstück an (danke für das Brötchen holen!). Dann noch Boote aufbauen, wobei viel Zeit ist, denn es soll erst um 14:00 Uhr die erste Wettfahrt geben. Die Zeit wird (wie üblich) mit Klönschnack, Optimierungen und Erfahrungsaustausch gefüllt. Wir wollen ja alle besser werden.
Die Wettfahrten boten zwischen wenig und dann doch noch etwas mehr Wind alles, was das Herz begehrt, auch wenn ich leider mein selbstgestecktes Ziel schon am Samstag ziemlich klar verfehlt habe. Die Wartezeiten zwischen den Wettfahrten waren gefühlt etwas lang, aber ohne ein separates Zielschiff auch schwer vermeidbar. Meine Ergebnisse spiegeln leider das Erfolgserlebnis nicht richtig wider, aber(!): ich bin immerhin auch mal als dritter um die erste Luvtonne gefahren!
Der Abend war super. Zwar sind alle etwas müde, aber es gibt leckeres Essen mit Musik und geselligen Gesprächen. Iver taucht trotz vieler verpflichtungen überraschend doch noch auf und fasst (spät am Abend) einen kühnen Plan: Sonntag mitsegeln. Vorher aber wird noch lange darüber gesprochen, wer wann welche Handgriffe tut um sicher durch Manöver zu kommen. Oder wie beide Schoten in einer Hand gefahren (und bedient werden) können.

“Grand” Finale am Sonntag
Für gute Frühstücker stand am Sonntag optional ein üppiges Frühstücksbuffet bereit: Der Verein hat uns alle super versorgt. Danke dafür! Auch die Musikfans kamen gleich am Sonntag in der Früh schon wieder auf ihre Kosten! Allerdings war der (sagen wir) *Techno-Dubstep-Mix* (in zeitweiliger Partylautstärke) am frühen Sonntagmorgen doch vielleicht nicht jedermanns Sache, wurde von dem einen oder anderen "Älteren" gewizelt. ;-) Am Sonntag dann in extrem leichten Winden werden noch zwei Wettfahrten gesegelt. Naja, die letzte war mehr Flautenschieben als Wettfahrt und so gehörte ein wenig Glück dazu im Zeitlimit zu bleiben. Bei der Rückfahrt in den Hafen können alle mal zeigen, wie gut sie mit dem Musto pumpen können. Insgesamt bin ich leider Letzter geworden, aber irgendwer muss das ja auch sein. Ein paar Fotos bestätigten nachträglich, dass ich gar nicht so weit hinten lag, wie sich das auf dem Wasser manchmal anfühlte, das versöhnt wieder. Bin dann wieder auf dem Wasser, halsen üben!

Die Ergebnisse:

Pl.Segel#SeglerPts
1GER 427Ralf Bussing9 (16)
2GER 591Dirk Rother17 (24)
3GER 580Gilbert Brietzke17 (24)
4GER 221Bo Frohne18 (28)
5GER 569Edgar Stalleicken23 (33)
6GER 201Nino Sandmeier23 (33)
7GER 392Ari Bussing28 (36)
8GER 495Iver Ahlmann33 (43)
9GER 403Björn Blom40 (50)