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SAISON 2014

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Letzte Helden in Hamburg

Musto Skiffs mit Doppelsieg bei Letzte Helden in Hamburg

Bei den diesjährigen letzten Helden in Hamburg hat die aufstrebende Musto Skiff Klasse einen Doppelsieg eingefahren. Zwei der insgesamt 13 an den Start gegangen Musto Skiffs konnten sich an die Spitze der Yardstick Gesamtwertung mit über hundert Booten legen. Paul Dijkstra aus den Niederlanden gewinnt, gefolgt von Julian Ramm von Kieler Yacht Club. Die Verhältnisse am Samstag verlangten den Seglern alles ab, da recht kräftige Winde bei kühlen Temperaturen über die Elbe wehten.
"Vor allem in der ersten Wettfahrt blies der Wind gegen die Tiede und dadurch waren die Wellen steil und kurz", so zweitplatzierter Julian Ramm. "Auf den raumen Kursen musste man sehr auf den kreuzenden Verkehr der anderen Bootsklassen aufpassen", so Ramm weiter. Am leichtwindig vorhergesagten Sonntag konnte aufgrund von schlechten Sichtbedingungen nicht gestartet werden, womit die diesjährigen Letzten Helden nach zwei Wettfahrten zuende gingen. "Den Wanderpokal kann ich zwar nicht mit nach Hause nehmen, aber dafür hab ich einen Preis von unserem Klassensponsor Musto gewonnen" so Dijkstra.

MPS Ergebnisse: >>hier<<
Yardstick Ergebnisse: >>hier<<

 

Wittensee Finale startet mit 7 Musto Skiffs

Nur eine Woche nach der Europameisterschaft, mit dem starken zweiten Platz von Iver, gab es auch am Wittensee eine internationale Beteiligung. Geir und Gunnar hatten erfreulicherweise die Reise von Norwegen aus auf sich genommen, nur um am Finale teilzunehmen. Nach der EM bei absolutem Leichtwind hätten sich die Teilnehmer sicher gerne norddeutsches Herbstwetter mit viel Wind gewünscht. Statt Dessen gab es aber nochmal ein relativ warmes Spätsommerwochenende, mit nur sehr wenig Wind. An der Startlinie war zusammen mit 14´s in IC´s dann dennoch genug los, um spannende Rennen beginnen zu lassen. Irgendwie kam es aber dazu, dass die rechte Seite der Bahn so stark bevorteilt war, dass es sich recht früh sehr weit auseinanderzog. Iver erreichte den frischen Wind als erster und war meilenweit weg. Dann kam ich, und dann kam schon Frithjof, für den dies übrigens die erste Regatta im MPS war. Für den Rest der Wettfahrt änderte sich nur noch wenig. In der zweiten Wettfahrt ging es da schon etwas spannender zur Sache. An der Luvtonne gelang es mir noch, knapp als erster zu runden. Auf dem ersten Downwind konnte mich aber Frithjof dank etwas besserem Bootspeed und einer gut platzierten Halse überholen. Wir kämpften noch über eine Runde lang in einigen Wendeduellen, bis ich dann irgendwann nicht mehr mithalten konnte. Leider hatte ich dann auch irgendwann zu lange gepennt, um das Seegras an meinem Ruder zu bemerken, so dass auch Iver noch vorbeigefahren ist, und ich meinen dritten Platz noch hart vor Geir verteidigen musste. Die Punkte waren für den Sonntag also recht knapp verteilt, was aber leider nichts mehr brachte, da absolute Flaute herrschte und wir nicht mal mehr aufs Wasser gingen. So blieb es bei Iver als Sieger und Frithjof mit einem guten Debut auf dem zweiten Platz. Vom WSCW wurden wir wieder mit Abendessen, Kaffee, Kuchen, Brötchen und viel ehrenamtlichen Einsatz versorgt. Ein großes Dankeschön an die Organisation!

Zu den Ergebnissen
Floh

 

Musto Skiff EM in der Norddeutschen Presse

"Plötzlich zum Favoriten gestempelt", Landeszeitung, Sport-Teil (Schleswig-Holstein gesamt), Samstag 24.9.2011, Auflage 220.000
Hier geht's zum Bericht

 

Newsberichte zur Euro in Portoroz

Photo aus der "Boxengasse"

Musto Skiff EM - „Ahlmann in Führung, Deutschland zweitstärkste Nation"

Tag 1:
Bei für die Jahreszeit selbst für Slowenien unüblich hohen Temperaturen von um die 30 Grad und leichten thermischen Winden wurden heute die ersten drei von 12 geplanten Wettfahrten der Europameisterschaft im Musto Skiff ausgetragen. Da es sich um eine offene Europameisterschaft handelt, sind unter den 45 Teilnehmern auch Sportler aus USA, Australien und Russland. Deutschland tritt mit einem Team von insgesamt 10 Seglern an und ist damit die zweitstärkste Nation hinter England.


Iver Ahlmann, auch Vorstand der Internationalen Musto Skiff Klassenvereinigung, gelangen bei Winden um die 2 bft zwei Wettfahrtsiege und ein sechster Platz, womit er in Führung in den zweiten Segeltag geht. Zweite Deutsche ist die einzige weibliche Teilnehmerin, Catharina Gauda, auf dem 20ten Platz.

"Ich hatte gute Starts, mir lag der leichte Wind und ich habe eine gute Linie über den Kurs gefunden. Wir befinden uns allerdings am Anfang der Regatta und noch ist alles offen", so Iver Ahlmann.

Das Musto Skiff ist ein Einhand-Segelskiff mit einer Länge von 4,55 m. Es ist durch ein Trapez, ein Gennaker, Flügel und geringes Gewicht gekennzeichnet. Es kann Geschwindigkeiten von über 20 Knoten erreichen, was es zu einem der schnellsten Einhand-Segelboote macht.

Quelle: Segler Zeitung

 

 















Das Startfoto zeigt mittig drei deutsche Skiffs: GER447 Christian Häring, GER314 Christian Porsche und GER370 Iver Ahlmann, Credits to Tania @ Samus www.photoskiff.com

Musto Skiff EM Tag 2
:
"Ahlmann baut Führung aus" Am zweiten Tag der Musto Skiff Europameisterschaft in Portoroz, Slowenien, warteten auf die Segler am Donnerstag herausfordernde Bedingungen. Leichte, drehende Winde um die zwei Beaufort forderten vor allem die Nerven. Dennoch konnten alle drei geplanten Tageswettfahrten gesegelt werden.

Iver Ahlmann vom Kieler Yacht Club gelang dabei ein weiterer Tagessieg und damit ein Ausbau seiner Führung in der Gesamtwertung. Zwei weiteren deutschen Musto-Skiff-Seglern gelangen am Donnerstag eine Top-Ten-Platzierung: Christian Porsche vom Segelclub Kempten mit einem vierten und Catharina Gauda (Kieler Yacht-Club) mit einem zehntem Rang.

Quelle: Segler Zeitung

 

 

Musto Skiff EM Tag 4:
„Ahlmann wird Vize-Europameister" Nach vier Tagen mit elf Wettfahrten endete die Europameisterschaft der Musto Skiffs im slowenischen Portoroz bei leichtwindigen, sommerlichen Bedingungen.

Der 17-jährige Dylan Tidd (Mitte) gewinnt die Musto Skiff EM. Recht Iver Ahlmann (Kieler Yacht-Club) als Zweiter. Iver Ahlmann vom Kieler Yacht Club lag die ersten beiden Tage in Führung, musste diese am dritten Tag nach neun Wettfahrten an den Lokalmatador Dylan Tidd abgeben. Am letzten Segeltag konnte der 17-jährige Tidd die Führung behaupten und wurde damit jüngster Europameister in der Geschichte der Klasse.

Trotz seiner Entstehungsgeschichte in Kiel war das Musto Skiff die letzten Jahre an der Weltspitze von Engländern dominiert. Ahlmann gelang mit der Zweitplatzierung das beste Ergebnis für Deutschland seit 2002. Damals sicherte sich Gabriel Wicke am Gardasee den EM-Titel.

Die Weltmeisterschaft nächstes Jahr wird im Juni in Weymouth ausgetragen, nur wenige Tage bevor der Hafen für die Olympischen Spiele geschlossen wird. Über 100 internationale Segler werden erwartet.

Quelle: Segler Zeitung


 

KiWoOnline

 


 

 

Kieler Woche 2011 Musto Skiff war mit dabei

Es war Dienstag Abend auf der Kieler Woche, ich hatte gerade 4 Tage 49er Worldcup bei mittlerem bis starkem Wind im 49er hinter mir, aber irgend wie noch nicht genug vom Kieler Woche feeling. Vielleicht lag es am schlechtem Abschneiden im 49er oder einfach nur daran, dass Musto Skiff segeln so viel Spaß macht. Ich meldete auf jeden Fall auf kurzem Dienstweg nach für die Kieler Woche Musto Skiff. Ein neues Boot hatte ich mir von Segelsport Jess geliehen und musste jetzt nur noch einige kleine Pimps anbauen, damit ich auch konkurrenzfähig war. Nun aber auch mal zu den anderen Seglern. Neben mir waren noch weitere 25 Segler angereist und mit den Schweizern Briten Österreichern Dubaianer und Niederländern war sogar ein internationales Feld zusammen gekommen. Etwas schade allerdings, dass es aus der großen englischen Flotte gerade mal ein Boot von der Insel nach Kiel geschafft hatte.

Der erste Regattatag ging um 13 Uhr los mit Startverschiebung auf dem Wasser. Kein Wind… Fehlanzeige. Der Wind blies ordentlich allerdings laut Wettfahrtleitung mit Drehern von bis zu 80°. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Windverhältnisse der Bahn India bei westlichen Winden. Später am Tage hatte sich der Wind dann stabilisiert und wir konnten drei Wettfahrten segeln. Die Favoriten Iver Ahlmann und Rogern Oswald zeigten gleich zu beginn wer den Benchmark hier setzt. Im dritten Tagesrennen konnte ich dann punkten und fuhr in einem packenden Finish knapp vor Iver und Roger ins Ziel. Nicht nur die Windverhältnisse versprachen Spannung für die kommenden Tage, sondern auch die Qualität des vorderen Feldes. Ein Highlight nach dem langen Tag war dann noch das Klassen BBQ gemeinsam mit den Seglern der 29er XX Klasse. Dank der großzügigen Unterstützung der Firma ACO konnte geschlämmt während erregt über Bootstrimm, Strategie und Handling diskutiert wurde. Tag zwei und drei brach bei konstanter Wetterlage weiterhin Wind zwischen 12 und 18 Knoten. Naja wenn auch nur Am Leegate. Die Luvtonne lag meist so weit unter land, dass ein Großteil der Strategie sich damit beschäftigte den schnellsten Weg aus der Abdeckung vom Ufer zu finden. Trotzdem machte die Wettfahrtleitung einen ausgezeichneten Job und erfüllte uns insgesamt 10 Rennen. Am letzten Tag schien der Wind keine Wettfahrten möglich zu machen. So entschied man sich einstimmig unter den Seglern eine ungewisse Startverschiebung in den Abbruch umzuwandeln, denn gerade weit gereisten Arbeitnehmern lag viel daran rechtzeitig die Heimreise anzutreten. Etwas hoch gepokert, denn die 29er XX schafften es später noch zwei Rennen zu segeln.

 

 

Iver gewann also die erste Kieler Woche verdient mit einer guten Serie. Altmeister Roger wurde zweiter und ich schaffte es auf den dritten Platz. Bei der ersten Kielerwoche-Teilnahme hat die Musto Skiff Klasse einen Starken Auftritt hingelegt, was unter anderem an der tollen Vorbereitung von Cathy und Iver Lag. Ein großes Lob und Dank hierfür. Außerdem ein Dank an Holger Jess der mir großzügiger Weise sein nagelneues Boot zur Verfügung gestellt hat.

Good winds
Julian


Ergebnisse:
PDF

Weitere Fotos:
Photoskiff.com

Videos:
SAT1


 

Österr. Musto Skiff Klassenmeisterschaft 2011

www.mustoskiff.at

Termin: Freitag, 29. Juli bis Sonntag, 31. Juli 2011 Veranstalter: Union-Yacht-Club Attersee (UYCA's) Revier: Attersee

UYCA's - Ein Club mit einer spitzen Infrastruktur und Austragungsort der Euro 2013.
Siehe auch Webcam http://www.uycas.at Also, nicht lange überlegen. Wir besuchen unseren Nachbarn im Süden!

 

Musto Skiff auf Kieler Woche TV

Kieler Woche bei Facebook

 

von Nicolas Duchoud SUI 109

 

SAT1 berichtet über das Musto Skiff bei der Kieler

Dreieinhalb Minuten langer Beitrag:

http://www.hamburg.1730sat1.de

 

 

Einsteigertraining und Testsegeln in Travemünde

Pfingsttraining 2011

Viele Erwartungen und Vorfreude könnte man ja eigentlich schon haben, wenn man sich auf so ein kleines Skiff wagt, immerhin hat das Einmann-Boot neben Groß und Gennaker noch Racks und Trapez. Doch ich kam eher zufällig zu dem Training und hatte dementsprechend auch keine großen Erwartungen. Eigentlich komme ich aus der Zweimann-Skiff Szene und stand bei der Hanseboot eher zufällig bei den Musto-Skiffs. Da fragte mich Max, ob ich nicht Interesse an einem Probesegeln hätte. Da mir noch genug Zeit für eine mögliche Absage blieb, sagte ich kurzerhand zu.

Am Wochenende nach Pfingsten sollte es nun endlich so weit sein. Ich fuhr nach Lübeck – Travemünde, um mit Max und insgesamt 15 weiteren Seglern das Segeln auf einem Musto Skiff kennen zu lernen. Uns standen 7 Skiffs und ein Begleitboot zur Verfügung.

Da ich ein bisschen früh dran war, konnte ich noch den Aufbau der Boote beobachten. Es schien mir alles ziemlich durchdacht und wie der Amerikaner sagt: „handy“ zu sein. Selbst den Mast kann man gut alleine stellen – ein wirkliches Einmannboot also. Dass Gennaker und Trapez gleichzeitig zu handhaben sind, konnte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht glauben.

Nachdem alle Probesegler eingetroffen waren, begannen wir mit Trockenübungen. Von nun an hieß es Augen offen halten und alle Manöver irgendwie zu verinnerlichen, damit später nicht nur ‚das Schwert nach oben zeigt‘, das würde sowieso oft genug passieren.

Am Samstag waren Vormittag und früher Nachmittag perfekt zum Üben, leichte Winde und wenig Welle. Dennoch landete man alle Nase lang im Bach, was dem Spaß aber keinerlei Abbruch tat. Als große Hilfe erwies sich dabei ein zweiter Mann vor dem Mast, der für den Gewichtsausgleich sorgte. Das verringerte schon mal die Anzahl der Kenterungen.

Gegen Nachmittag frischte der Wind dann auf gute 2-3 Bft. auf. Erstaunlicherweise fährt sich das Schiff, sobald man erst einmal im Trapez steht, wesentlich sicherer als wenn man steht und nicht ins Trapez kann. Gegen Abend beschlossen die Segler von drei Booten – die anderen waren vorzeitig zum Hafen unterwegs – einen langen Schlag unter Gennaker Richtung offene Ostsee zu riskieren. Erst bei diesem Törn erschloss sich mir das volle Potential des Skiffs. Es war ein gewaltiges Gefühl auf den doch relativ dünnen Racks zu stehen, am Bauch das Trapez, in der vorderen Hand die Gennakerschot, in der hinteren Hand Großschot, die Verlängerung der Gennakerschot und die Pinne zu halten und die Welle runter zu fahren. Als wir aus der Landabdeckung vom Travemünder Ostufer frei kamen, blies der Wind stärker, was in einem rasanten Ritt halb in der Gischt, halb auf dem Wasser gipfelte. Nach einer gefühlten Ewigkeit, die von mir aus auch gerne hätte länger dauern können, beschlossen auch wir, den Heimathafen anzusteuern.

 

 

Pfingsttraining 2011

Der erste Tag wurde mit gemütlichem Grillen bis in den späten Abend hinein abgerundet. Ganz so schön sollte der zweite Tag leider nicht werden. Er begann mit einem Wind, welcher sich nicht zu wehen traute. So beschlossen wir, den neuen Probeseglern zunächst einmal die Trockenübungen zu zeigen. Als danach noch immer kein Wind aufgekommen war, blieb uns nichts anderes übrig als zu warten.

Endlich, am frühen Nachmittag, kam etwas Briese auf, doch der war sowohl fürs Gleiten als auch zum Segeln im Trapez zu schwach. Aber da bekanntlich bei Leichtwind gute Segler zu erkennen sind, haben wir uns wieder aufs Wasser gewagt. Durch den fehlenden Gegendruck im Segel folgte eine Reihe von Luvkenterungen, doch wer das feuchte Nass nicht mag, sollte sich lieber für eine Kieljolle entscheiden. Auch bei Leichtwind zeigte sich abermals das Potential des Skiffs, denn schon bei einer leichten Bö nahm das Boot sofort Fahrt auf. Wenn man es dann noch schaffte das Boot aufrecht zu segeln, beschleunigte es für die geringe Größe seiner Segelfläche erstaunlich schnell. Allen Klischees zuliebe liefen wir mit dem letzten Sonnenstrahl in den Hafen ein. Es folgte wieder ein vergnüglicher Abend am Grill in sehr netter Gesellschaft.

Der Dritte und damit leider auch der letzte Tag startete mit sehr böigem Wind, was uns aber nicht vom Wasser fernhalten sollte. Durch diese Böen wurde das ohnehin anspruchsvolle Schiff noch kippliger.

Abschließend lässt sich sagen, dass das Probesegeln zumindest für mich ein voller Erfolg war und ich würde gerne bei nächster Gelegenheit wieder mit einem Musto-Skiff segeln wollen.

Vielen Dank an Max, der mich auf der Hanseboot ansprach und mir dadurch dieses erlebnisreiche, schöne Wochenende ermöglichte.

David Zimmermann

 

Musto Skiff Segeln bei der Minorca Sailing School

Copyright Minorcasailing.co.uk

Minorca war war absolut super, kann ich sofort weiter empfehlen. Angereist war ich mit dem erklärten Ziel möglichst viel Musto Skiff zu segeln. Das Riesenangebot an Möglichkeiten führte aber erst mal dazu, dass ich mein Ziel ein wenig aus den Augen verlor. Ich bin viel RS Vareo gesegelt, um das Einhand-Gefühl zu bekommen, dazwischen RS 100 und für das Trapezen RS800 (Crew). Vormittags gab es Segelkurse in Gruppe, jeden Tag um 13:00 Uhr 1-2 Rennen. An denen habe ich später im RS200 (double-hand) teilgenommen habe, um auch einen Blick für Kurs und Gegner zu haben und nicht vollständig mit dem Bootshandling ausgelastet zu sein. Nach den Rennen hatte man die Möglichkeit in sog. 1-to-1 Tuition Boots auszuprobieren bzw. Einzeltraining zu bekommen. Ergänzend gab es abends De-briefing: Mal wurde gefilmt, mal bekamen wir GPS tracker oder es gab Theorie-Kurse. Nachdem wir an einem Abend das Thema "Team-Racing" hatten, haben wir uns am nächsten Tag mit Picos im Team-Racing versucht - war sehr witzig.

Am letzten Tag habe ich mich an das Musto Skiff gewagt. Bei zuerst 1Bft konnte ich mich sehr gut ans Boot gewöhnen, bei später 2Bft im Trapez Kreuzen und auch Downwind mit Genacker im Trapez steuern. Einzig Genacker bergen kam relativ selten vor (In aufrechter Lage :) Meine Erfahrung: Das anspruchsvollste Boot das ich bisher gesegelt bin - verlangt 100% Konzentration. Wird aber dafür nicht langweilig :) Wenn ich mir eine eigene Jolle kaufe, dann das Musto Skiff.

Was mich auf Menorca am meisten begeistert hat -neben den 35°C Luft und 25°C Wassertemp - war die Möglichkeit viele unterschiedliche Boote zu segeln. Schade, dass es hier keine Angebote dieser Art gibt. Idealerweise gäbe es etwas, analog dem Katamaranschein, mit dem man Musto Skiffs chartern könnte.

Jann Loell

Hier der Link zur Webseite: http://www.minorcasailing.co.uk

 

9. Alpsee-Skiff-Weekend

Sieben spannende Wettfahrten beim 9. Alpsee-Skiff-Weekend

Bei Windstärken von 2 bis 3 Bft. wurden am Alpsee von Samstag bis Pfingstmontag sieben Wettfahrten gesegelt. Es starteten 20 Teilnehmer. Roger Oswald konnte mit vier 1. und drei 5. Plätzen die Wertung für sich entscheiden. Punktgleich mit dem besten Deutschen Teilnehmer, Markus Mühlbauer, der nur zwei Rennen mit einem 1. Platz beendet hat. Dritter wurde AUT 460 Martin Mayerhofer...

Schöne Bilder und die Ergebnisse findet Ihr hier

Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung die nächstes Jahr ihr 10. Jubiläum feiert...

Christian Porsche - GER 314

 

 

Spakenburg Skiff Regatta

Am 14. und 15. Mai 2011 starteten 10 MustoSkiff zur Spakenburg Skiff Regatta (Bunschoten), Niederlande. Mit dabei waren auch vier MustoSkiff aus Deutschland (GER 201 (Karsten Ivo), 403 (Max Döhler), 180 (Marius Knipscheer) und 398 (Thomas Trieb).

Am Samstag morgen startete das Rennen mit frischen 5 Beaufort, mäßigen Wellengang und kühlen Temperaturen. Jedem Teilnehmer wurde sehr schnell klar, dass das ein sehr sportliches und hartes Rennen werden wird. Keiner der teilnehmenden Segler konnte am Anfang das Feld dominieren. Jeder hatte mit den starken Böen und teilweise hohen Wellengang zu kämpfen. Es ging daher viel zu Bruch. Insbesondere gab es einen gebrochenen Mast, einen gebrochenen Pinnenausleger, ein gerissenes Segel und eine Rumpfbeschädigung nach Kollision mit einem Security Boot zu beklagen. Es schien zunächst so, dass derjenige das Rennen gewinnen wird, der am wenigsten kentert. Ankommen war das Ziel; egal wie.

Nach der heftigen Aufwärmphase kam ein wenig Ruhe in das Feld und als dominierende Segler konnten Tristian Williams (AUS 371), Paul Dikjstra (NED 76) und Huud Ouwehand (NED 229) ausgemacht werden. Unter den deutschen MustoSkiff Seglern dominierten insbesondere Karsten Ivo (GER 201) und Max Döhler (GER 403). Letzterer büßte - trotz eines guten Starts im 1. Rennen - wegen eines gerissenen Segels leider ein paar Plätze an seine Konkurrenten ein. Marius Knippscheer (GER 180) entschied sich für moderateres Segeln und wurde mit einem höheren Platz im unteren Drittel belohnt. Thomas Trieb (GER 398) entschied sich für sein Leben und verzichtete freiwillig auf einen Start und pimpte stattdessen sein Boot.

Am Sonntag sah die Wettervorhersage nicht wesentlich besser aus. Es war ein bisschen mehr Wind und die Temperaturen waren merklich kühler. Erschwerend kamen unberechenbare Winddreher hinzu, so dass von Allen vollste Konzentration forderte. Karsten Ivo (GER 201) konnte an seine guten Leistungen einen Tag vorher anknüpfen und fuhr solide den 4. Platz in der Gesamtwertung ein. Max Döhler (GER 403) fand nach seinem Segelverlust nur schwer wieder zurück ins Rennen. Vermutlich saß der Verlust noch zu tief und verhinderte ungehemmtes Segeln. Es reichte jedoch noch für einen sehr beachtenswerten 6. Platz in der Gesamtwertung. Thomas Trieb (GER 398) verzichtete vollends auf den Start und fuhr stattdessen ein Security Boot und nutze die Zeit um eindrucksvolle Fotos zu schießen, die Ihr unter filckr anschauen könnt.

Im großen und ganzen war die Regatta sehr spannend und anspruchsvoll. Nächstes Jahr gerne wieder.

Die Ergebnisse:

No Zeilno Naam Punten 1 2 3 4 5 6 7 8

1 NED 76 Paul Dijkstra 10.0 (3) 1 2 (3) 1 2 3 1
2 AUS 371 Tristan Williams 12.0 4 (dns) 1 1 3 (5) 1 2
3 NED 229 Huud Ouwehand 20.0 1 6 3 2 4 4 (7) (dns)
4 GER 201 Karsten Ivo 21.0 (5) 3 (dns) 4 5 3 2 4
5 NED 269 Erik Loeff 22.0 7 2 5 (dns) 2 1 5 (dns)
6 GER 403 Max Doehler 28.0 2 (dns) (dns) 6 7 6 4 3
7 GER 180 Marius Knippscheer 31.0 6 4 4 5 6 (7) 6 (dns)
8 GBR 421 Elaine Turner 47.0 8 5 (dns) 7 8 8 (dns) dns
9 BEL 411 Nicolas Gueuning 66.0 (dnf) (dns) dns dns dns dns dns dns
9 GER 398 Thomas Trieb 66.0 (dns) (dns) dns dns dns dns dns dns

Thomas - GER 398

 

UPDATE 29/05/2011

Now 27 entries for Kiel Week!

Kiel Week – MPS EuroCup German round


The German round of the class EuroCup is getting closer, and for all those who have not yet entered, the late entry fee starts 1st June?, so if you are thinking of going to the Worlds biggest gathering of racing boats then now is the time! Ashore Kiel Week is a unique event every year in the last week of June, where more than three million people from 70 countries visit the biggest summer festival in northern Europe. Over ten days, Kiel puts its best foot forward with a unique mix of cultural, music and social highlights.

Kiel combined clubs only asks a very small number of classes to join their regatta, and we are very privileged to be on this list, mostly thanks to all the hard work from German dealer Holger Jess, and the class association team led by Max Doehler ably supported by Cathy Gauda and Andrew Bellamy.

There is full information on the dedicated EuroCup event website http://www.mustoskiff-kielerwoche2011.info/ which includes NOR, accommodation, entry details and loads more. If you have any questions, please contact Catty directly on catharina.gauda@gmail.com

EXTRACT AUS DEM MUSTOSKIFF.COM FORUM

GASTAUTHOR: INTERNATIONALER KLASSENSEKRETÄR PAUL MANNING

 

 

Update Pfingstraining

Einsteigertraining und Testsegeln in Travemünde (Pfingsten / 11. -13. Juni)

Pfingsttraining 2010

Für das Pfingstwochenende ist ein Einsteigertraining und Testsegeln in Travemünde geplant. Marius Knippscheer und ich werden Euch durch das Training leiten, so dass wir die Teilnehmer in zwei kleine Trainingsgruppen zur individuelleren Betreuung aufteilen können. Der Lübecker Yacht-Club stellt uns ein großes Motorboot zur Verfügung, von welchem wir Videoaufnahmen machen und die Testsegler zum schnelleren Wechsel auf dem Wasser mitnehmen können.

Vom Ablauf her werden wir uns am Samstag treffen und die Boote aufbauen. Bevor wir dann aufs Wasser gehen, werden die grundlegenden Abläufe als Trockenübung für alle erklärt. Sonntag und Montag sind weitere Wassereinheiten mit anschließender Videoanalyse geplant. Sollte der Wind einmal nicht so mitspielen, so werden wir diese Zeit für Riggtrimm nutzen.

Auf dem Clubgelände (Jollenstation Mövenstein, Kaiserallee 40-42, 23570 Travemünde) ist campen mit Zelt und Wohnmobil möglich. Auch ist ein Gemeinschaftsraum mit Küche vorhanden. Das Abendprogramm (Grillen etc.) werden wir spontan vor Ort planen. Einen Anfahrtplan findet Ihr hier
Da das Training genau zwei Wochen vor der Kieler Woche stattfindet, wäre es eine gute Gelegenheit noch einmal etwas technischen Feinschliff zu bekommen, bevor man sich der internationalen Konkurrenz stellt. Für diejenigen, die eine etwas weitere Anreise haben, bietet der Club die Möglichkeit die Boote auf dem geschlossenen Clubgelände zu lassen und auf dem Weg nach Kiel wieder einzusammeln.

Von dem Kosten wird lediglich ein Umlage für den Motorbootsprit anfallen. Wenn Ihr teilnehmen möchtet, so bitte ich um Eure Rückmeldung, um weiter planen zu können.

Auch alle Testwilligen sind hiermit herzlich eingeladen, einen Tag oder vielleicht auch ein ganzes Wochenende den MustoSkiff-Spirit zu genießen. Auch Euch bitte ich um Rückmeldung.

Viele Grüße

Max - GER 403
m.doehler@gmx.de
0176 - 229 47 693

 

 

Saisonauftakt im Norden bei Sommerwetter

Ratzeburger See und Wittensee als Hochburgen der frühen Saison

Nachdem einige hartgesottenen schon vor einigen Wochen die Norddeutschen Gewässer mit ihren Musto Skiffs unsicher gemacht hatten, war dieses Wochenende auch der letzte davon überzeugt, dass es Zeit für den Saisonstart ist. Somit waren vier Boote am Wittensee sowie weitere vier Boot am Ratzeburger See versammelt. Samstag war genug Wind für eine Leichtwindpartie, wobei Sonntag an beiden Lagern dafür genutzt den Frühjahrs-putz oder vielmehr -pimp zu machen.

Beide "Lager" segeln auf diesen Seen die Saison aber nur an, im Mai gehts dann für die Ratzeburger nach Travemünde (Mövenstein) und für die Wittenseer nach Kiel (Schilksee).

Allen einen guten Saisonstart, die Saison möge beginnen.
Iver - GER370

 

Vorankündigung Pfingsttraining in Travemünde

Pfingsttraining 2010

Für das Pfingstwochenende ist ein Training in Travemünde geplant. Als Trainer soll hierfür niemand geringer als der MustoSkiff- und RYA-Trainer Ian Turnball aus UK engagiert werden. Einige kennen ihn schon vom Training in Bruinisse, Holland im letzten Jahr.

Für das Training stellt der Lübecker Yacht-Club uns ein großes Motorboot zur Verfügung, von dem Ian uns koordinieren, analysieren und filmen kann.

Geplanter Ablauf:

Sa. 11.06.
Vormittags Treffen, Aufbauen und evtl. Fine Tuning
14.00-16.00 Wassertraining
Im Anschluss Videoanalyse und gemeinsames Grillen

So. 12.06.
10.00-12.00 Wassertraining
14.00-16.00 Wassertraining
Im Anschluss Videoanalyse

Mo. 13.06.
10.00-12.00 Wassertraining
Nachmittags Abbau

Da das Training genau zwei Wochen vor der Kieler Woche stattfindet, wäre es eine gute Gelegenheit noch einmal etwas technischen Feinschliff zu bekommen, bevor man sich der internationalen Konkurrenz stellt.

Für diejenigen, die eine etwas weitere Anreise haben, bietet der Club die Möglichkeit die Boote auf dem geschlossenen Clubgelände zu lassen und auf dem Weg nach Kiel wieder einzusammeln.

Da das ganze auch mit Kosten verbunden ist, bitte ich Euch mir bis zum 2. Mai Eure verbindliche Teilnahme zu bestätigen (m.doehler@gmx.de), um weiter planen zu können.

Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

Viele Grüße
Max - GER 403

 

NEU - Testsegeln am Wittensee 16.04.2011

Kommenden Samstag wird ein Testsegeln auf dem Wittensee am WSCW (nahe Rendsburg, Schleswig-Holstein) stattfinden.

Cathy und ich werden Probesegler mit aufs Wasser nehmen. 2 Mann auf einem Boot, ohne dedizierte Motorboot Begleitung. Hat sich als beste Methode zum MPS Segeln lernen erwiesen.

Wer Lust hat zu kommen, bitte unter +4916090723868 bei mir melden.

Iver - GER370

 

Pimp Clinic, Büdelsdorf 11.-12.03.2011

Dieses Jahr startete die Pimp Clinic am Freitagabend in einem Ferienhaus von Iver am Bistensee. Wir hatten uns schließlich den ganze Winter nicht gesehen und wollten mit einem gemeinsamen Essen und ein paar Bierchen das Event einleiten. So hätte wir auch die Möglichkeit gehabt, uns gleich Samstag früh an das Pimpen der Boote zu machen.

Dank Ivers Drink-Kreationen verlief der Samstag nicht ganz nach Plan. Nach reichlich verzögertem Aufstehen und darauf folgenden, wenig koordinierten Aktionen konnten wir zumindest feststellen, wieso Julians Ruderboottour in der Nacht gescheitert war… der See hatte noch Eis! Mittags waren wir dann in der Halle, die uns ACO netterweise zur Verfügung gestellt hat, angekommen und haben zum Glück auch noch ein Musto in der Nachbarhalle gefunden an dem wir uns austoben konnten. Da es sich um mein Boot handelte, konnte ich die Zeit nutzen um mit Andrew ein paar kleine Gelcoat repairs durchzuführen. Julian hat sich zwischenzeitlich ein neues Cunninghamsystem ausgedacht und angebracht. Am Nachmittag ist Nicolas mit seinem Boot noch zu uns gestoßen und hat fleißig gepimpt. Einige von uns haben sich aufs Cafetrinken (der Milchcafe war sehr lecker, ebenfalls sponsored by ACO), Kater auskurieren und mit Vita spielen (Labrador) konzentriert. Es war vielleicht nicht ganz so organisiert und straight, dafür umso amüsanter und ich habe wieder viel dazugelernt.

Christian

 

Ankündigung Pimp Clinic 2011


Wie schon im Regattakalender vorgemerkt, hier nun weitere Details zur diesjaehrigen "pimp clinic".

Diesmal soll es nicht nur das Ziel sein Bootstuning zu erlernen, sondern auch tunings am eigenen Boot umzusetzen. Dazu muesstet ihr dann allerdings euer Boot oder teile davon mitbringen...

ACHTUNG. Es besteht die Möglichkeit das Boot in der Nachbarhalle der ACO Academy bis zum Wittensee Fight (oder vorher) einzulagern. Dort ist auch schon Christian Berthiers Boot, sowie Cathys und meins. Damit braucht ihr das Boot also nur einmal in den hohen Norden schleppen!

Zeitpunkt: 11/12.März

Ort: ACO Academy / Wochenendhaus am Bistensee, http://www.aco-academy.de/, / Schütt am See 2, 24791 Alt Duvenstedt

Kosten: Unkostenbeitrag für Mahlzeiten

Veranstalter: Iver Ahlmann

Mitbringen: Diesmal wird euer Boot benoetigt, wobei es evtl. auch reicht Werkzeugkoffer und jegliche Schoten/Strecker die ihr verjüngen wollt mitzubringen. Alle die zu faul sind etwas mitzubringen oder noch kein Boot haben: kein Problem, es wird außreichend Möglichkeit geben sich auszutauschen und neue Dinge zu lernen.

Ablauf:
-Freitag Abend:
Anreise Wochenendhaus Bistensee (Platz fuer etliche Autos mit Trailer ist vorhanden). Anschließend gemeinsames Essen, Getränke etc. 5 Betten inkl Bettzeug etc. vorhanden. First come first serve. Weitere Betten auf Anfrage.

-Samstag
Pimp Clinic ab 11 Uhr inkl. eigner Boote in der ACO Academy

-Samstag
Spätnachmittag Abreise

Wenn ihr euch bitte bis zum 5. März auf diesem Forum melden koenntet ob ihr Interesse hättet zu kommen. Eine Anmeldung ist aber außer für Schlafplätze nicht zwingend.

Ebenso, wuerde ich mich freuen wenn ihr zusaetzliche Ideen zum dem obigen Ablauf habt.

Iver Ahlmann - GER370

 

Kieler Woche Event Website


mehr Info's hier

Ein Press release ist ausserdem zu finden auf der internationalen Webseite:
Der Pressebericht

 

Bericht von der WM in Melbourne

Zwei Deutsche in Top Ten bei Musto Skiff WM in Melbourne

Der deutsche Präsident der Internationalen Musto Performance Skiff (MPS) Klasse Iver Ahlmann hat bei der Weltmeisterschaft in Melbourne den dritten Lauf gewonnen und liegt nach zwei Tagen in der Gesamtwertung des 42 Boote Feldes auf Rang acht...
Den vollständigen Bericht gibt es hier

 

WM 2011 Melbourne

Starkwind in Wettfahrt 4

Unter den 42 Teilnehmern bei der WM in Melbourne sind auch drei deutsche am Start, momentan (nach 4 von 12 Wettfahrten) liegen zwei davon unter den top ten (Julian Ramm und Iver Ahlmann). Außerdem dabei als einzigste weibliche Teilnehmerin ist Catharina Gauda. Alle drei sind Mitglieder im KYC. Tägliche updates sind zu finden unter www.mustoskiff.com

 

Klassenportait


SegelReporter.de veröffentlicht Klassenportait mit dem Titel "Auf dem Vormarsch"
Am Freitag den 3.12 hat der "Segelreporter" ein Klassenportait des Musto Skiffs online gestellt. Dies beruht auf dem Treffen von Segelreporter Geschäftsführer Carsten Kemmling und Iver Ahlmann auf der Hanseboot 2010. Hier geht's zum Bericht auf SegelReporter.de

 

Hanseboot 2010

-ein voller Erfolg fuer die Musto Performance Skiff Klasse-

Nach 9 langen Tagen auf der Hanseboot, laesst sich folgende Bilanz ziehen:
40 neue interessierte Segler die gerne das Musto Skiff testen moechten 5 malige Praesentation (Mo-Fr) der Klasse von Max Doehler (Deutscher Klassenpraesi) auf der grossen Buehne (es waren seine Mittagspausen diese Woche) 2 malige Praesentation (2. Sa/So) der Klasse von Iver Ahlmann (Internationaler Klassenpraesi) (Foto) Vollstaendige Bemanning des Standes ueber die ganzen 9 Tage (ausser Vormittags an Wochentagen) durch insgesamt 10 verschiedene Klassenmitglieder


 

 

An dieser Stelle vielen lieben Dank für die finanzielle Unterstützung sowie durch Sachleistungen durch die Lloyd Fonds AG (www.lloydfonds.de) sowie durch Segelsport Jess (www.segelsportjess.de). Ebenso einen Dank an alle Mitwirkenden, die im Rahmen der Weiterentwicklung unserer Klasse ihre Freizeit und teilweise sogar Urlaub zur Verfügung gestellt haben.

Wie geht es weiter?
Der Regattakalender 2011 steht weitgehend und wird im kommenden Monat veröffentlicht. Highlight wird hier die MPS German Open auf der Kieler Woche 2011 sein. Aktuell läuft der jährliche MPS-Survey der internationalen Klasse. Er spricht Aktive und Interessierte (noch ohne Musto) an. Es ist unbedingt wichtig, dass Ihr hier Eure Stimme abgebt (Fragebogen)
Unser Kassenwart Thomas Kübler richtet uns gerade ein Konto ein, so dass wir dann auch in der Lage sind die Mitgliedsbeiträge einzuziehen und eigenständig zu wirtschaften. Es wird gerade eifrig an einem neuen ansprechenderen Internetauftritt für die Klassenvereinigung gearbeitet. Für die interssierten Segler der Hanseboot wird Anfang 2011 ein Testsegelevent eingerichtet. Voraussichtlich wird dies das Wochenende vom 07./08.05. sein und am Wittensee stattfinden.

 

Musto Performance Skiffs erstmalig bei der Kieler


Nun ist es offiziell. Bei der Kieler Woche 2011, werden die MPS erstmalig starten. In der 2. Hälfte, dem internationalen Teil, der vom 23.-26.Juni stattfindet, wird die MPS-Klasse als "innovative Bootsklasse" ihr Debüt feiern.

Die Kieler Woche zählt als die größte Segelregatta der Welt und ist ein weiterer Meilenstein sowohl für die deutsche als auch internationale MPS-Klasse.

Als German Open und zugleich Eurocupevent, ist die Kieler Woche der deutsche Saisonhöhepunkt 2011. Nach der WM und EM ist es das TopEvent im internationalen Regattakalender 2011.

 

Class Survey mit Fragen zu Deutscher Klasse

Die alljaehrliche internationle "Class Survey" ist nun wieder online gestellt und fuer alle Booteigner und Musto Skiff interessierten ausfuellbar. Im Jahr 2009 hatten wir von 40 Booten in Deutschland 15 Teilnehmer an der Umfrage. Diese Jahr sind auch so Themen wie "Teilnahme Kieler Woche" dabei, daher waer es super wenn so viele wie moeglich sich die Zeit nehmen wuerden, sie auszufuellen, damit wir ein aussagegkraeftiges Ergebnis bekommen. Hier geht's zum Fragenkatalog

 

MPS Locator nun online

Nun ist es moeglich die geografische Verteilung der Musto Skiffs auf der ganzen Welt nachzuvollziehen. Die deutsche sowie internationale Klassenvereinigung hat schon mal vorgelegt und schon mal einen Grundstock an Booten auf der Karte plaziert. Die Karte ist aber oeffentlich zugaenglich und modifizierbar, und der Ansatz ist es, dass die Karte von nun an von den Klassenmitgliedern weiter gepflegt wird. Wer sich also noch nicht eingetragen hat, hier ist der Link -> Google Map

 

 

Bruinisse 2010

Was geht einem durch den Kopf wenn man 8 Std. im Auto auf dem Weg nach Holland sitzt und philosophiert? Bei mir waren es Wind, sehr viel Wind; flache Gewässer, prädestiniert um mit dem Mast bei einer Kenterung stecken zu bleiben und die Nordsee mit ihren Wellen. Angekommen im Ort Bruinisse, irgendwo unterhalb von Rotterdam, wurden wir am Mittwoch Abend, wie konnte es auch anders sein, von Wind, sehr viel Wind, um genau zu sein, Winde in denen wir wusste, dass wir am ersten Trainingstag nicht segeln wollten, begrüßt.

Der erste Trainingstag fing ruhig an. Alle trafen sich auf dem Gelände des Yachthafens, was in etwa die gleichen Abmaße wie der Olympiahafen Kiel Schilksee + Strande zusammen hatte. Wenn man bedenkt, dass Bruinisse geschätzte 4.000 Einwohner hat, ist das schon ziemlich ordentlich. Nach und nach trudelten alle 13 MPS-Masterclass teilnehmer aus insgesamt 5 Nationen ein - davon 12 MPS und 1 RS 700. Ian Turnbull, 2. bei den MPS-Worlds in 2004 und 2007 und 1. bei den Europeans 2008 im 18ft. Skiff war für insgesamt 4 Tage unser Coach. Wind am Samstag

Donnerstag,
der erste Trainingstag begann mit einer langen Einheit, die es in sich hatte. Bei zahlreichen Startübungen, Manövertrainings und Rennen bei 20kn Wind und leichte Welle haben alle auch mal ihr Boot von unten sehen dürfen. Am Abend folgte dann die erste Manöverkritik von Ian: "Morgen üben wir dann mal saubere Tonnenrundungen" .

Freitag
ging es dann ebenfalls mit einer Einheit aufs Wasser. Windverhältnisse doch etwas böiger aber insgesamt weniger als am Vortag, aber Welle mitbringend, kamen doch einige Segler nach kurzer Zeit wieder an Land. Diagnose: gebrochener Pinnenausleger oder einfach "too much for me".

Am Samstag
morgen begann alles mehr oder weniger ruhig. Mit 14 Musto Skiffs am Start, einige pimpten immernoch oder schon wieder ihr Boot, andere lagen noch zerknittert im Auto und die letzten machten sich auf den Gewaltmarsch zum Regattabüro, was am anderen Ende des Hafens lag. Bei Wind um die 10-12kn wurden dann insgesamt 3 Rennen gesegelt. Mal mit gewaltigen Drehern in beide Richtungen, mal absolutes Flautenloch, hieß es da doch, bloß nicht aus der Boeh raus segeln. Den Tagessieg holte sich Iver Ahlmann gefolgt von Gill Peeters und Paul Dijkstra.

Am Sonntag
wurde ein Krimi geschrieben. Pünktlich um 10:00 und keine Sekunde später startete unser Wettfahrtleiter das 5-Minuten Signal. Das erste Rennen bei etwa 16kn Wind wurde von fast allen unversehrt überstanden. Beim 2.Rennen des Tages wurden die Böen schon heftiger und ließen so einige Menschen baden gehen. Nach dem Zieldurchlauf des 2. Rennens war schon zu sehen, dass es die Helfte der MPS in Hafen zurück zog. Mit 7 Booten noch auf dem Wasser wurde das dritte Rennen gestarten, bei dem 5 Boote ins Ziel segelten. Beim 4. und letzten Rennen des Tages und einer immer größer werdenen Welle und Böen über 20kn, waren dann Schluss endlich 3 Helden noch auf dem Racecourse um den 4.Wettfahrtsieg für sich zu entscheiden.

 

Ergebnisse:

1. Iver Ahlmann GER 370

2. Paul Dijkstra NED 076

3. Gill Peeters NED 185

4. Erik Loeff NED 269

5. Max Doehler GER 403

6. Tristan Williams AUS 175

7. Catharina Gauda GER 170

Alles in Allem ein sehr gelungende Regatta mit nur 3 gebrochenden Pinnenauslegern, 1 zerlöchertes Großsegel, ein gespaltenes Schwert, Huuds Nasenbruch (so wie die aussieht muss sie gebrochen sein) und diversen blauen Flecken.

Danke nochmals an Ian Turnbull, für das gelungende Training und an Tristan und Huud für die ganze Organisation.

Catharina GER 170

 

Vollständige Ergebnisliste

Fotos:
Sailfoto.nl
Picasa Album
Ubocker

 

 

Wittensee Finale


Insgesamt wurden am Samstag vier Wettfahrten ausgesegelt. Die idealen Windbedingungen mit relativ konstantem aber teilweise doch etwas drehenden Winden zwischen 8-12 kn und keiner Welle haben das Feld dicht zusammen segeln lassen.

Der eindeutiger Sieg ging an Iver Ahlmann (GER 370), der sich nur im letzten Rennen des Tages geschlagen geben musste und einen 2. Platz nach Thomas Rein (GER 443) ersegelte.

Am Sonntag wurden auf Grund von Wind um die 2kn und in Böen um die 3kn, keine Wettfahrten mehr gesegelt.

Ergebnisse:
1. Iver Ahlmann (KYC) GER 370 2. Thomas Rein (KYC) GER 443 3. Catharina Gauda (KYC) GER 170 4. Patrick Böhmer (KYC) GER 397 5. Martin Sattelkau (SSR) GER 059 6. Max Döhler (LYC) GER 403
Vollständige Ergebnisse [31 KB]

Presse:
Pressebericht WSCW I [60 KB]
Pressebericht WSCW II [63 KB]
(Musto Skiff als eyecatcher in Kieler Nachrichten und Landeszeitung)

 



Travemünder Woche 2010

Photos
Results [23 KB]
Pressebericht

 

Zum zehnjährigen Klassenbestehen des Musto Performance Skiffs nutzte die deutsche Klassenvereinigung die 121. Travemünder Woche zur Austragung ihrer ersten "German Open". Mit 21 gemeldeten Booten musste man zufrieden sein, da die südlichen Nachbarn aufgrund der langen Anreise auf eine Teilnahme verzichtet hatten. Als ausländische Gäste verstärkten 3 Holländer das Feld. Zur Eröffnung der Travemünder Woche bliesen am Samstag 5 bis 7 Windstärken, was bei den anderen Klassen schon zu den ersten Mastbrüchen führte.

 

 

Am Sonntag, zum ersten Start der Mustos, hatte der Wind schon etwas nachgelassen. Das kam den Seglern sehr gelegen, denn die Bahn "Beach" unweit vom Strand und der Steilküste mit zusätzlichem Abwind des Maritim lies böigen Wind erwarten, was das Mustosegeln nicht gerade erleichtert. Mit auf der Bahn waren diverse IC-Canoes aller Generationen und Kategorien. Sie starteten jeweils vor den Mustos und segelten ein olympisches Dreieck. Somit hielten sich die Begegnungen der Klassen auf der Bahn in Grenzen, zumal die Mustos zwei Up- and Downkursen segelten. Tagesziel waren stets 3 Wettfahrten. Der erste Start wurde von den meisten Mustos verpasst, weil die Signalflaggen hinter dem Stützsegel des Startschiffes nicht auszumachen waren. Dennoch war das Feld stets dicht zusammen und kleine Patzer wurden sofort bestraft. Sehr deutlich zeichnete sich das Duell von Iver Ahlmann und Julian Ramm ab. Beide zeigten ein erstklassiges Bootshandling. Dies war gerade am Sonntag noch sehr entscheidend. Bei böigem Westwind mit 5 Beaufort blieben Kenterungen nicht aus. Auch Paul Dijkstra aus Holland war immer vorne mit dabei. Huud Ouwehand hatte sich in der 3. Wettfahrt seinen Finger aufgerissen. Der musste genäht werden, was das vorzeitige Aus für Huud bedeutete.

Die Hansestadt Lübeck empfing die Segler am Abend auf der "Passat" zu einem Apero mit Imbiss. Dies ist immer wieder eine nette Geste der Gastgeber die bei den Seglern gut ankommt.

 

Am Montag waren dann die letzten Wolken verflogen und mit ihnen auch der Wind. Bei herrlichem Sonnenschein lohnte sich das Warten. Gegen 15 Uhr setzte die Thermik ein so war dann der erste Start gegen 16 Uhr. Schon bald hatte sich eine herrlicher Ostwind mit 3 bis 4 Beaufort aufgebaut, der ordentliche Wellen vor sich her trieb. Ideale Bedingungen für den Musto, da kamen alle voll auf ihre Kosten. Die Platzierungen in der Spitze waren ähnlich dem Vortag, nur dass diesmal Julian öfters die Nase vorne hatte. Catherina Gauda, die einzige Frau am Start, mischte bei diesen Bedingungen auch gut mit. Trotz fortgeschrittenem Abend trafen sich dann alle Segler zum vom Lübecker Yacht Club unterstützten Grillabend.

Am Dienstag fiel der Wind dann ganz dem schönen Wetter zum Opfer.

Der Mittwoch war der letzte Wettfahrttag und sollte nun die Entscheidung bringen. Iver lag mit einem Punkt vor Julian, hatte aber mit einem 4. Platz einen kleinen Patzer als Streicher. Julian war bis dahin noch unbelastet. Es war leichter Regen vorhergesagt. Der Wind kam nun wieder aus West, war aber nur sehr leicht und drehte ordentlich. Da war nun alles offen. Iver dominierte die ersten beiden Rennen. Die Beiden Titelanwärter trennten nun gerade einmal 3 Punkte. Doch zur letzten Wettfahrt brach der Wind fast gänzlich zusammen.Die beiden hatten sich für die falsche Seite entschieden, und als der Wind von rechts auffrischte lagen sie im Mittelfeld. Iver rettete sich noch auf den 4. Platz den er werten musste. Julian kam als 6. ins Ziel, was sein einziger Patzer und zugleich Streicher war. Iver errang den Sieg mit einem Punkt Vorsprung. Die Preisverteilung fand dann bei strömendem Regen statt, was aber der guten Laune der Beteiligten keinen Abbruch tat.

Zur nächsten German Open werden wir uns bei der Kieler Woche 2011 treffen.

Ergebnisse:
1. Iver Ahlmann GER370
2. Julian Ramm GER443
3. Paul Dijkstra NED076
4. Thomas Kübler GER110
5. Erik Loeff NED269
6. Martin Sattelkau GER059


Thomas GER110

 

Travemünde Woche Update

Buddy Competition Teams:

Ahlmann, Iver & Sattelkau, Martin
Ramm, Julian & Gauda, Catharina
Kübler, Thomas & Ivo, Carsten
Loeff, Erik & Döhler, Max
Dijkstra, Paul & Ouwehand, Huud
Buntin, Thomas & Siegmund, Dieter
Porsche, Christian & Berthier, Christian
Knippsscheer, Marius & Bellamy, Andrew

Iver Ahlmann GER370

 

 

Travemünde Woche 2010

Die offizielle Meldeliste ist mittlerweile auf 20 geklettert und damit sind wir eine der bestvertretensten Klassen bei der Travemünder Woche!

Außerdem hat der Klassensponsor Musto ein Dutzend Preise zur Verfügung gestellt die bei der Siegerehrung verliehen werden. Die Preise werden so ausgelegt, daß nicht nur die vorderen Plätze etwas mit nach Hause nehmen, sondern möglichst vielen ein sportlicher Anreiz gegeben wird.

Erstmalig bei den Deutschen Musto Skiffs wird die aus England übernommene "Buddy Competition" bei der diesjährigen Bestenermittlung angewandt: 1) Nach dem ersten Segeltag werden anhand der Ergebnisse 2er Teams gebildet. Es gibt jeweils einen Coach und Schüler. 2) Der erstplatzierte wird Buddy mit dem ersten aus der zweiten flottenhälfte, der zweitplatzierte wird Buddy mit dem zweiten aus der zweiten Flottenhälfte und so weiter. z.B in einem 20iger Feld werden 1ter und 11ter sowie 2 und 12ter Buddy etc. 3) Nach dem vierten Segeltag hat das Team gewonnen, bei dem der Schüler sich um die meisten Plätze in den Ergebnissen verbessert hat. Dies wird bei der Siegerehrung separat geführt und mit Preisen ausgezeichnet. Dieses System wird ist dazu da, den Neulingen der Klasse einen Erfahrenen Segler an die Seite zu geben und damit deren Lernkurve steiler zu machen. Website der Travemünder Woche

Iver Ahlmann GER370

 

SHOWSEGELN KIWO 2010


Während der diesjährigen Kieler Woche wurde, wenn auch nicht offiziell gestartet, schon fleißig mitgesegelt. Die Kieler MustoSkiffs trafen sich an den Wochenenden nicht nur um fleißig zu trainieren, sondern um reges Interesse bei anderen Seglern zu wecken. Mit großem Erfolg. Insgesamt waren 7 Testsegler aus der 14, 49er, 29er und 505er - Klasse mit von der Partie. Perfekte Windbedingungen und sonniges Wetter verzauberte die Testkandidaten, von denen wir einige bestimmt im nächsten Jahr auf der Regattabahn begrüssen dürfen. Fotos folgen in kürze.

 

Skiffwochenende, Dongo (Eurocup am Comersee)


5. und 6. Juni 2010
bestes Sommerwetter, Sonne und konstante Thermik sorgten für tolle Bedingungen zur italienischen Eurocup Regatta. 20 Skiffs aus fünf Nationen trugen bei drei bis fünf Bft. acht Rennen an zwei Tagen aus. Speedfreunde kamen voll auf Ihre Kosten. Boathandling, Erfahrung und Gewichtstrimm in der kurzen und steilen Welle waren entscheidend.

Roger Oswald gewann alle acht Läufe mit überlegenem Speed. Die Plätze dahinter waren hart umkämpft. Fünf Boote stritten verbissen um jeden Zentimeter. Darunter auch Paul aus den Niederlanden mit bemerkenswerter Performance für einen Neueinsteiger.

Der Skiffsailing Club in Dongo hat auch in diesem Jahr wieder einen perfekten Event auf dem Wasser und dem Land organisiert. Der Meinung der schweizer Kollegen kann man sich nur anschliessen. Wir kehren nächstes Jahr wieder an diesen schönen und windsicheren Ort zurück.

Markus, GER 348

Ergebnisse & Bilder

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Trainingsevent Travemünde Pfingsten 2010


Super Wetter, schwacher bis mittlerer Wind und 8 gemeldete Musto Skiff… Das war der erfreuliche Forecast zu dem diesjährigen Trainingslager in Travemünde beim LYC am Möwenstein. Max und ich hatten uns Freitag und Dienstag noch frei genommen um das Ganze zu einem Kurzurlaub auszudehnen. Der Aufbau der Boote auf dem schönen Gelände des Lübecker Yacht Club fand dann auch gleich bei 20 Grad und strahlendem Sonnenschein statt. Zum einsegeln haben wie dann auch gleich eine schöne Tour zur Ansteuerungstonne gemacht und anschließend den Tag bei Grillen und Bier ausklingen lassen.


 

 

www.lyc.de

Sa waren wir dann mit 7 Booten am Start. Neben den Nordlichtern war noch Marius aus DUS gekommen. In zwei Gruppen aufgeteilt, haben wir dann Manövertraining gemacht und die Tipps von Iver, die sich im übrigen nicht auf der DVD von Richard befinden und Gold wert sind, gleich umgesetzt. Abends gab es dann wieder Grillen, Bierchen und, wie kann es auch anders sein, Gin Tonic.

Der Sonntag lief dann bei perfektem Wind recht ähnlich ab; ich habe noch nie so viele Halsen in 30 min gemacht! Danach weiß man was man getan hat. Am späten Nachmittag wollten Max und ich es dann noch mal wissen und sind etwas zu viel Wind raus gegangen. Nach aufstellen meines persönlichen Speed Records mit 17 Knoten haben wir uns dann ganz schnell bei ablandigem, super böiger Wind unter Mobilisierung der letzten Reserven zurück gekämpft! Anschließend Grillen, …

Am Montag gab es eine weitere Training Session, gefolgt von einer Runde Kaffee und Kuchen die von Guido und seiner Familie gesponsored wurde. Insgesamt gesehen war es eine sehr gelungene Veranstaltung mit guter Stimmung die alle ein gutes Stück nach vorne gebracht hat. Neben Freunden und Familie waren auch noch drei Testsegler da, die das Musto und die Klasse bestimmt in guter Erinnerung behalten und sich hoffentlich anschließen werden.

Besonderen Dank an Max für die gelungene Organisation und Iver für die Geduld mit uns Blinden. Das müssen wir unbedingt wiederholen!

Christian

Photos

Bericht LYC website



 

Alpsee, Pfingsten 2010


Eine schöne Veranstaltung war es wieder, das Skiffweekend am großen Alpsee. Das Wetter hat uns Verwöhnt, nachdem in der Woche zuvor schon Gedanken an die Adventszeit wach wurden. Pünktlich mit der Anreise an den Alpsee klarte der Himmel auf und die Sonne sorgte zum einen für wunderschöne Sonnenuntergänge auf der Terasse des Segelclubs und zum Anderen für Temperaturen deutlich jenseits des Trockenanzugs ! Bei bis zu 25 Grad kamen sogar die ersten Shortygefühle auf. Nun und der Wind hat auch mitgespielt. Am Samstag waren auf dem länglichen See in Ost/West Richtung bei Ostwind zwischen 2 und 4 Bft gleich mal 3 und nach einer Stunde Pause, 2 Wettfahrten angesagt. Der etwas böige und drehende Wind sorgte für Erschöpfung zur Pause und schon hatten ein paar Mustos den Start zur 4. Wettfahrt verschlafen... Am Sonntag hatte der Wind dann auch Feiertag und lies sich aus Osten sehr spontan mit 1 Bft spüren - die Folgen: Wartebereitschaft bis zum Abend und keine Wettfahrt. Der Tag verging aber trotzdem bei guter Laune...Tanzkurs, Slackline, Boote gucken, Boote basteln, philosophieren...es gab genug zu tun. Montag früh spiegelblankes Wasser und Sonne. Aber das Gerücht von Westwind hielt sich hartnäckig. Als hätte Rasmus davon gehört, setzt gegen 10 Uhr der Westwind ein und geht innerhalb weniger Minuten auf gepflegte 3 - 5 Bft, in Spitzenböen auch mal an die gefühlte 6. Somit gabs perfekte Bedingungen und damit gleich noch einmal 4 Wettfahrten ohne Pause.

Durchgesetzt bei den Mustos hat sich wieder einmal Roger Oswald, der wie immer sehr souverän gesegelt ist. Angemeldet waren 18 Mustos, von denen einige leider nicht anreisen konnten. Schlußendlich waren wir 14 Boote am Start. Es gab leider auch etwas Bruch, hier spielte das Zusammentreffen der schnellen Bootsklassen ( 30 29er, 6 49er, 14 Musto ) eine Rolle. Nicht immer kann man sich im Regattafeld sauber orientieren, gerade unter Genacker mit eingeschränktem Sichtfeld unterwegs, heißt es doppelt vorsichtig zu sein ! Selbst bei vorausschauender Fahrweise kommt es zu engen Situationen - vielleicht auch mal ein Thema für die Trainingscamps ?! Da hoffen wir mal, das sich die Versicherung unsern Pechvögeln annimmt und die Schäden schnell und unkompliziert reguliert.

Die Siegerehrung wurde recht zügig im Anschluß durchgeführt, aufgerufen wurde jeder Teilnehmer und dank dem Sponsor Liros gabs für jeden ein bischen Tauwerk fürs Boot.

Ringsum eine sehr gut organisierte Veranstaltung eines kleinen Segelclubs. Da heißt es Manpower ! Zumal wenn einer der tragenden Leute auch noch selbst mitsegelt... Aber mit dem gewissen Verständnis füreinander läuft das dann doch reibungslos. Das Campen auf dem kleinen Gelände funktioniert erstaunlich gut, die Essensversorgung ist perfekt...Seglerherz, was willst Du mehr. Oder anders: Danke an die Bühler Seglerfreunde für diese Regatta.

steffen # GER249

Her geht's zu den Ergebnissen

Bilder

 

Spakenburg Skiff Regatta, 8./9. Mai 2010


Am Freitagabend machte ich mich auf den Weg von Hamburg nach Spakenburg. Dank eines anständigen Staus vor Osnabrück, war ich dann um 2 Uhr nachts auch endlich am Ziel und wollte nur noch schlafen. Da das Gelände des Yachthafens mit Schranken versperrt war, entschied ich mich dafür auf dem Parkplatz davor zu übernachten. Als ich gerade dabei war, meinen Bus für die Nacht vorzubereiten, hielt ein „privater“ Kleinwagen neben meinen Wagen und eine nette blonde Holländerin schaute mir zu, was ich denn da machen würde. Ich war leicht irritiert, da ich nicht verstand, warum jemand mir ungeniert, beim Umziehen zusah. Naja, nachdem sie und ihr Kollege aus dem Kleinwagen ausstiegen, wurde einiges klar. Es handelte sich um zwei hiesige Ordnungshüter. Ihr Kollege erklärte mir (immer noch oberkörperfrei) dann auch, was ich im Zuge war, falsch zu machen. Man darf in Holland nämlich nicht innerhalb von Städten im Auto übernachten. Nachdem ich ihm die Situation mit der Regattateilnahme und meiner späten Ankunft erklärt habe, wurde dann doch ein Auge zugedrückt und ich konnte endlich schlafen. Was ich in Anbetracht, dass ich von so einer hübschen Ordnungshütern bewacht werde, auch selig getan habe.

Im Laufe des Samstags Morgen trafen dann auch nach und nach die anderen Teilnehmer ein. Insgesamt waren es 26. Neben den 6 Mustos (4x NED, 2x GER) waren noch folgende Bootsklassen vertreten:

9x 49er
3x Int. Moth
2x 29er
1x Iso
1x Laser 4000
1x RS 800
1x RS 700
1x RS 400
1x Topper Buzz

Eigentlich waren 8 Mustosegler am Start, doch Sybrand und Elaine hatten sich für auf Grund der noch recht frischen Wassertemperaturen und dem bisher spärlichen Trainingsmöglichkeiten gegen eine Teilnahme in ihren gerade neu erstandenen Mustos ausgesprochen und an Stelle dessen auf ihren altbewährten RS 400 zurückgegriffen, was sich später auch als richtige Entscheidung entpuppen sollte. Als jüngstes Mitglied der holländischen Musto-Flotte ging Paul Djikstra mit seinem vor erst 4 Wochen gekauften Boot an den Start. Für einvorheriges Training hatte er keine Zeit.

Wettertechnisch war der Samstag wenig spektakulär, da der Wind sich nicht einstellen wollte. Wir gingen um ca. 14:00 Uhr für rund 1 Stunde aufs Wasser um festzustellen, dass auch hier nicht mehr wehte. Also widmeten wir uns dem Aprés-sail mit Captains Dinner und Bierchen.

Da ab 18:00 Uhr dann doch eine leichte Brise aufkam, gingen noch einige zum abendlichen Training aufs Wasser. Mit dabei war ein Nicolas Guening der bisher auf Grund mangelnder Crew seinen Topper Buzz alleine über den Regattaparcours steuerte. Tristan lieh ihm freundlicherweise sein Musto zum Testen. Für das erste Mal machte Nicolas seinen Job erstaunlich gut und er kam überglücklich an Land. Nicht einmal 1 Monat später ist er Besitzer von BEL 411 (ex GER 411) geworden.

Abends haben sich Carsten und ich mit einigen anderen in das Spakenburger Nachtleben aufgemacht. Ja, das gibt es. Während sich die anderen in eine ruhige Wirtschaft setzten, um über die Wetterprognosen und die richtige Taktik zu philosophieren, bogen wir links rum in den lautesten Laden der Stadt ab. Hierbei handelte es sich um das „2 B Something“, ein den englischen Pubs nachempfundene Bar mit jeder Menge einheimischer Mucke. Wir verstanden sie nicht, aber da die Puppen dazu tanzten, war sie nicht so schlecht.

Am Sonntag früh sah das Wetter mit 2 bis 3 Windstärken schon besser aus. Als einzige Deutsche bedeutete dies, dass Carsten und ich jetzt den Kampf um den Reportingplatz ausfechten mussten. Carstens erster Angriff war der Versuch mich nach der ausschweifenden Nacht verschlafen zu lassen. Ich kam allerdings noch so rechtzeitig an den Start, dass ich gleich weitersegeln konnte. Auch wenn ich mich mit allen Mitstreitern kräftig auseinander gesetzt habe, so vermochte ich nicht an Carsten vorbei zukommen.

Das zweite Rennen startete ich auch nicht glücklicher. Ich bin es gewohnt, dass das Ankündigungssignal bei 6 Minuten gegeben wird und daran ändert sich für mich auch nichts, wenn ich in Holland bin. Das sehen die Locals allerdings anders, weshalb bei 5 Minuten die Ankündigung kommt. Mir fehlte letztendlich eine Minute, was für mich in einem recht hastigen Start endete. Allerdings hatte ich an der ersten Luvtonne das Glück, dass Carsten mit seinen Stricken auch nicht so ganz zu recht kam und er zum Sortieren einparkte. Ich machte für den Rest der Wettfahrt dicht. 1:1.

Um jetzt auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mich im dritten Rennen Carsten angeschlossen und bin mit ihm über Links gegangen. Wir vollführten über den gesamten Kurs (2x up-and-down) einen intensiven Zweikampf, an dem das übrige Feld nur von hinten zusehen konnte. Mal lag der eine, mal der andere vorne. Letztendlich hatte Carsten auf dem letzten Vorwinder den besseren Riecher und konnte das Rennen für sich entscheiden. Egal, in der Gesamtwertung dieses Rennens wurde ich nach ihm Zweiter. Mein bisher bestes Einzelergebnis.

Das vierte und letzte Rennen war geprägt durch abnehmenden und dafür immer stärker drehenden Wind. Für mich lief es nicht so toll. Mehr Besonderheiten gab es nicht zu berichten. Im Endergebnis war ich derjenige, der den Bericht schreiben muss.

Nach dem Zusammenpacken war um 16:30 Uhr die Siegerehrung. Gewinner waren Elaine und Sybrand im RS 400, gefolgt von Paul Dijkstra, der vergessen hatte uns zu berichten, dass er vorher 49er gesegelt ist. Carsten kam auf Platz drei und Huud auf Platz vier. Ich belegte den sechsten Rang. Die Wertung der Mustos stellte sich in der Übersicht folgendermaßen dar:

1. Paul Dijkstra (NED 076)
2. Carsten Ivo (GER 201)
3. Huud Ouwehand (NED 229)
4. Max Döhler (GER 403)
5. Erik Loeff (NED 269)
6. Tristan Williams (AUS 175)

Die Gesamtwertung findet Ihr hier

Sailfoto.nl

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei Huud und seiner Familie für die wie immer gelungene Veranstaltung bedanken. Besonders bemerkenswert ist hierbei die zügige Durchführung der Wettfahrten auf dem Wasser. Ich werde auch 2011 gern wieder kommen.

Max
GER 403


 

Wittensee Fight, 1./2. Mai 2010


Die Teilnehmer und Musto Skiff Probesegler

Nachdem die Mustos in 2008 gar nicht und in 2009 mit lediglich 3 Booten beim Fight am Start waren, sind dieses Jahr tatsächlich alle 9 gemeldeten Boote gekommen!

Der Wittensee Fight ist für seine recht wechselhaften Wetterbedingungen bekannt. So auch in diesem Jahr. Am Samstag waren einige der Starter dem Untergang nahe, während man am Sonntag Probleme hatte überhaupt die Startlinie zu erreichen.

Bei nicht gerade einladenden 8 Grad Celsius und Nieselregen wurden die Boote am Samstag Morgen aufgebaut. Der SW-Wind blies schon jetzt mit 20 bis 25 Knoten. Auf dem Wittensee mit einer Größe von 4x5km konnte sich eine stetige Welle, die ihr Maximum am Lee-Ende des Sees erreichte, aufbauen. Viele Klassenneulige nutzen diese Gelegenheit auch gleich das Nose-dive-Verhalten ihres Bootes im Einzelnen auszutesten…

 

 


Bei nicht gerade einladenden 8 Grad Celsius und Nieselregen wurden die Boote am Samstag Morgen aufgebaut. Der SW-Wind blies schon jetzt mit 20 bis 25 Knoten. Auf dem Wittensee mit einer Größe von 4x5km konnte sich eine stetige Welle, die ihr Maximum am Lee-Ende des Sees erreichte, aufbauen. Viele Klassenneulige nutzen diese Gelegenheit auch gleich das Nose-dive-Verhalten ihres Bootes im Einzelnen auszutesten…



Am Samstag gingen insgesamt 7 Boote für das erste Rennen an den Start. 2, der Newcomer, entschieden sich, dass es wohl vernünftiger ist, bei Kaffee und Kuchen an Land zu bleiben, an Stelle Boot und Gesundheit auf dem Wasser zu riskieren. Nachdem das Rennen gestartet wurde, forderten die Bedingungen sowie die noch frühjahrsmüde Muskulatur ihren Tribut. Das Ergebnis waren bei einem der Mitstreiter Schürfwunden im Gesicht, nachdem Sturzflug ins Deck bei einer missglückten Wende sowie ein um 90-Grad verbogener Alupinnenausleger. Bei den ebenfalls an den Wettfahrten teilnehmenden 29er fiel sogar ein Mast. 4, der ursprünglich 7 gestarteten Mustos, haben während der ersten Wettfahrt aufgegeben.



Die übrig gebliebenen Segler waren der aktuell eine olympische 49er-Kampagne durchführende Julian Ramm, der ex-49er Segler Patrick Böhmer sowie der leichtgewichtige Iver Ahlmann. Der Kampf um die Zielpositionen reduzierte sich auf den Ansatz “wer am wenigsten reinfällt, gewinnt”. Julian machte das Rennen, Iver war Zweiter und Patrick Dritter. Im Nachgang stellte sich heraus, dass Iver in der letzten Minute vor dem Start auf der falschen Seite die Linie war, was in einer Disqualifikation endete.

Die Bedingungen im zweiten Rennen waren ähnlich denen des ersten. Es starteten nur noch die drei übrig geblieben Boote. Iver machte hier das Rennen, gefolgt von Julian und Patrick.

Zu denken, jedoch, dass es in der Musto Skiffs Klasse einen hohen Schwund gab, widerlegt der Blick auf die 14er-Flotte, denn dort schafften es lediglich 3 der 18 angetretenen Boote durchs Ziel der zweiten Wettfahrt!

 

 



Der Sonntag startete mit blauem Himmel und herrlichen Sonnenschein wesentlich freundlicher. Mit moderaten Winden am Morgen schwächten diese im Tagesverlauf ab, um später ganz einzuschlafen. Zwei Rennen wurden gestartet. Das erste wurde abgebrochen, nachdem das für die Wettfahrten angesetzte Zeitfenster von 1,5 Stunden überschritten war und niemand die Ziellinie erreicht hatte.

Die Folge waren 2 recht unerfreuliche Stunden Wartezeit, in denen der Wind nur hier und da mit 2 bis 3 Konten auftauchte. Diejenigen, die am Samstag nicht auf dem Wasser waren, nutzen die Zeit und Bedingungen, um sich mit der Lebendigleit unseres tollen Sportgerätes vertraut zu machen, während andere 2 Interessenten die Gelegenheit gaben, ihre Mustos testzusegeln. Bemerkenswerterweise ist eine der Kandidaten ein Mädel, dass vorher Kat gesegelt hat. Wenn man überlegt, dass aktuell erst 2 Mädels in der deutschen Klasse (insgesamt ca. 45 Skiffs) aktiv sind, so ist das Interesse speziell seitens des schöneren Geschlechtes am Testsegeln doch sehr hoch. Demnach werden wir in der Zukunft eine ernstzunehmende Damenflotte in Deutschland haben.

Hier noch einmal die Ergebnisübersicht der Platzierten sowie der Link zur PDF:

1 GER431 Julian Ramm
2 GER397 Patrick Boehmer
3 GER370 Iver Ahlmann

 

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